Gemeinsames Lernen

Unser Konzept für das Gemeinsame Lernen wird zur Zeit evaluiert.

Das überarbeitete Konzept wird demnächst hier zur Verfügung stehen.

Auf dem Weg zur Inklusion

Das Konzept für das Gemeinsame Lernen muss flexibel handhabbar sein und den aktuellen Bedingungen angepasst werden. Die GGS Oedekoven ist auf dem Weg zur Inklusion und wird fortlaufend auf ihren Erfahrungen aufbauen. Das Konzept wird weiterentwickelt und regelmäßig evaluiert werden.

Das System muss sich an die Kinder anpassen und nicht die Kinder an das System!

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichwohl für alle Menschen.

Klassenbildung

An der GGS Oedekoven wird nach Möglichkeit eine Schwerpunktklasse pro Klassenstufe eingerichtet. Dies bedeutet, dass die Mehrzahl der Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in dieser Klasse unterrichtet werden. 

Die Klassenstärke soll in der Schwerpunktklasse 3-4 Kinder weniger betragen als in den Parallelklassen. Im individuellen Fall kann dies jedoch variieren und hängt u.a. von der Art der Förderschwerpunkte, Anzahl der Kinder mit Unterstützungsbedarf und Ausmaß der Unterstützung ab. Die Anzahl der Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in einer Klasse ist quantitativ schwer zu fixieren und hängt sehr vom individuellen Unterstützungsbedarf der Kinder ab. Es sollten jedoch nicht mehr als 5 Kinder sein.

Pro Klasse sollte es möglichst nur ein Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf Emotionale und soziale Entwicklung (ES) sein, wenn der Bedarf hauptsächlich im Bereich Verhaltensauffälligkeit oder „störendes Verhalten“ einzuordnen ist. Hierbei muss im individuellen Fall geschaut werden, wie Lernen und Arbeiten für die ganze Klasse, den Schüler mit Unterstützungsbedarf ES und die Lehrkräfte möglich und sinnvoll ist.

Wenn im Laufe der Grundschulzeit ein sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf festgestellt wird und das Kind nicht schon in der Schwerpunktklasse beschult wird, soll es nach Möglichkeit im Klassenverband verbleiben, wenn dies für den betreffenden Schüler und die Klasse sinnvoll erscheint. Im individuellen Fall ist ein Wechsel in die Schwerpunktklasse oder die zeitweise Beschulung für bestimmte Stunden in der Parallelklasse möglich.

Kinder, die nicht in der Schwerpunktklasse sind, aber einen sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf zugesprochen bekommen haben, können für bestimmte Unterrichtsstunden in der Schwerpunktklasse unterrichtet und gefördert werden, wenn dies für alle Beteiligten sinnvoll erscheint. Wichtig hierfür ist eine enge und gute Teamarbeit innerhalb der Stufe. 

Förderkonzept

Das Förderkonzept, inkl. Förderplanung, der GGS Oedekoven wird im Hinblick auf Inklusion noch überarbeitet.

 

Unterricht und Differenzierung

In heterogenen Lerngruppen sind offene Unterrichtsmethoden häufig sinnvoll. Die Förderung soll hauptsächlich im Klassenverband stattfinden, damit wird innere Differenzierung notwendig. Äußere Differenzierung sollte nur bei besonderem Bedarf geschehen (bspw. gezielte Ausspracheförderung, Förderung in sehr ruhiger Umgebung). Kooperative Lernformen werden genutzt, um den Kindern die Möglichkeit zu geben, miteinander und voneinander zu lernen.  

Zieldifferente Förderung findet statt, wenn Schüler/innen den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf im Bereich Lernen oder Geistige Entwicklung zugesprochen bekommen haben. Diese Schüler/innen bekommen keine Noten. Sie werden nach individuellen Förderplänen und den Bildungsgängen „Lernen“ bzw. „Geistige Entwicklung“ beschult.

 

Teamarbeit / Team-Teaching

Für Teambesprechungen erhalten jede Klassenleitung einer Schwerpunktklasse und die Sonderpädagogin jeweils eine gemeinsame feste Stunde im Stundenplan (Ermäßigungsstunde). Diese sollten zu einer Zeit sein, in der bei Bedarf die Gruppenleitung oder Leitung der OGS dazu kommen kann.

Eine Teamstunde für alle Kolleg/innen der Jahrgangsstufe könnte angedacht werden, wenn genügend Kapazität vorhanden ist. Dann wäre die Stunde für kollegiale Fallberatung nutzbar. Evlt. könnten hier auch Mitarbeiter der OGS und Schulleitung beteiligt sein.

Teams sollten möglichst langjährig zusammen arbeiten können, wenn es keine wichtigen Gründe dagegen gibt.

Die Sonderpädagogin übernimmt in (max. 2) Schwerpunktklassen die stellvertretende Klassenleitung und stimmt sich über die Teilung der Aufgaben mit der Klassenlehrerin ab.

Die Planung und Durchführung des Unterrichts sowie weitere Aufgaben teilen sich Regelschullehrkraft und Sonderpädagogin in Absprache (Bsp.: Unterricht, Elternarbeit, Förderplanung, jährliche Überprüfungen, Leistungsbeurteilung, Zeugnisse, Anträge, Kooperation mit anderen Institutionen, Beratung u.a.)

 

Leistungsbewertung und Zeugnisse

Die Leistungsbeurteilung bei zielgleicher und zieldifferenter sonderpädagogischer Unterstützung liegt in gemeinsamer Verantwortung der das Kind unterrichtenden Lehrkräfte unter Berücksichtigung der AO-GS sowie den Bestimmungen gemäß AO-SF.

 

Elternarbeit

Sonderpädagogin und Klassenlehrerin arbeiten gemeinsam eng mit den Eltern der Kinder mit sonderpädagogischer Förderung zusammen.

 

Aspekte in Bezug auf die Stundenplanerstellung

In Schwerpunktklassen sollten nicht zu viele Fachlehrer unterrichten. Dies darf nicht auf Kosten der anderen Klassen gehen.

 

Aspekte in Bezug auf das Vertretungskonzept 

Die Doppelbesetzung in (Schwerpunkt-)Klassen wird nicht aufgelöst, wenn andere Kolleginnen fehlen.

Eine Ausnahme liegt vor, wenn in einer anderen Schwerpunktklasse die Klassenlehrerin fehlt. Dann übernimmt die Sonderpädagogin zu angemessenen Teilen diese Vertretung.

Wenn eine Lehrkraft aus der Doppelbesetzung fehlt, übernimmt die andere Teamkollegin.

 

Personelle, sächliche und räumliche Ressourcen    

Die Schulleitung bemüht sich in Absprache mit dem Schulamt um genügend Lehrerstunden für die sonderpädagogische Förderung. 

Für jedes Kind mit sonderpädagogischer Förderung steht der Schule jährlich ein bestimmter Betrag zur Verfügung. Dieser soll für Material zur Förderung und Diagnostik genutzt werden. 

Der Schulträger beantragt beim LVR die Inklusionspauschale für Schüler mit den Förderschwerpunkten Sehen, Hören und Kommunikation oder Körperliche und Motorische Entwicklung. Der Antrag muss gestellt sein, bevor das Kind an die Schule kommt.

Bestimmte Hilfsmittel werden auch von der Krankenkasse übernommen (Bsp. FM-Anlage, Leselupe u.a.).

Für Schüler mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung können beim Kreis Mittel beantragt werden.

Eine Schule mit 12 Klassen hat ein Anrecht auf 3 zusätzliche Räume zur Differenzierung.

Eine Schule mit 16 Klassen hat ein Anrecht auf 4 zusätzliche Räume zur Differenzierung.

Unsere Schule wird im nächsten Schuljahr voraussichtlich 15 Klassen haben. 4 (mind. jedoch 3) Differenzierungsräume müssten also vorhanden sein.

Die Planung der Gemeinde sieht folgendermaßen aus: 

Die OGS zieht in neu renovierte Räume in den 2. Stock der Hauptschule um.

Die Grundschule bekommt die oberen Räume im Feuerwehr-Gebäude als zusätzliche Räume. Dann werden im Grundschulgebäude Räume frei, die zur Differenzierung genutzt werden können. Für alle Differenzierungsräume muss genügend Mobiliar vorhanden sein.

Auf dem Weg zur Inklusion wird Team-Teaching angestrebt. Die Differenzierungs- und Nebenräume können dann für sehr unterschiedliche Kleingruppen genutzt werden oder für gezielte Förderung, die im Klassenverband nicht sinnvoll ist.

 

Mobiliar

Über die Anschaffung von weiteren Einzeltischen sowie von „Wackelstühlen“ und höhenverstellbaren Tischen und Stühlen sollte verhandelt werden. 

Weiterhin müssen Förder- und Differenzierungsräume entsprechend ausgestattet werden.

Bei allen Mobiliar-Fragen könnte man auch bei der Hauptschule nachfragen, was dort nicht mehr gebraucht wird und an der GGS Oedekoven sinnvoll genutzt werden könnte.

 

Weiterentwicklung des Konzepts

Weitere Aspekte, die auf dem Weg zur Inklusion eine Rolle spielen, sind noch in Bearbeitung.

Das Konzept zur Inklusion der GGS Oedekoven wird fortlaufend weiterentwickelt und evaluiert werden.

Konzept für das Gemeinsame Lernen.pptx
Microsoft Power Point-Präsentation [983.4 KB]

GGS Oedekoven

Jungfernpfad 5

53347 Alfter-Oedekoven

 

Schulleitung (Frau Khaliji)

Tel.: 0228/96499519

Email: schulleitung(at)ggs-oedekoven.de

 

Sekretariat (Frau Welticke)

Bürozeiten:

Dienstag + Donnerstag:

7.30 - 13.30 Uhr

Freitag: 11.00 - 14.00 Uhr

Tel.: 0228/96499529

Fax.: 0228/96499975

Email: sekretariat(at)ggs-oedekoven.de

 

Hausmeister (Herr Heiliger) (Krankmeldungen über den Anrufbeantworter)

Tel.: 0228/96499848

Entschuldigungsformular.pdf
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OGS (Leitung: Frau Ludwig)

Tel.: 0228/6484104